Waschraumhygiene ist ein sehr wichtiges Thema, ganz besonders gilt das in öffentlich zugänglichen sanitären Anlagen. Hier besteht eine erhöhte Gefahr, Krankheitserreger zu übertragen. Ein großes Risiko stellt die Kreuzkontamination dar – also Keime vom WC auf die Waschbecken oder andere WCs zu verteilen. Um die sanitären Anlagen sauber zu halten, ist es wichtig, eine gewisse Regelmäßigkeit in den Putzablauf zu bekommen. Denn je mehr Menschen die Räumlichkeiten nutzen, desto höher ist die Kontamination. Die praktikabelste Lösung: einen detaillierten Reinigungsplan für die Sanitäranlagen aufstellen.
Grundreinigung: mit Plan Sanitäranlagen säubern
Es ist essenziell, bei der Reinigung der Waschräume alle wesentlichen Bereiche abzudecken. Dazu zählen je nach Betrieb:
- Türklinken
- Wandfliesen
- Bodenfliesen
- WCs und Urinale
- Badewannen und Duschen
- Waschbecken und Armaturen
Die Art der Verschmutzungen in Sanitärräumen kann vielfältig sein. Grundsätzlich lassen sie sich in zwei Kategorien einteilen:
- mineralische Verschmutzungen: Kalkablagerungen, Urinstein, Rost, Braunstein, Ausblühungen
- organische Verschmutzungen: Seifenrückstände, Fäkalien, Pilze, Hautfette, Kosmetika, Mikroorganismen, Eiweißablagerungen
Die genaue Reihenfolge der Reinigung richtet sich nach den Arbeitsabläufen im Betrieb, erfolgt aber grundsätzlich von oben nach unten. Eine typische Abfolge, die für die meisten Waschräume umsetzbar ist, haben wir einmal für sie aufgeführt. So erfüllen Sie den erhöhten Hygienebedarf in sanitären Anlagen.
Waschbecken und Armaturen reinigen

Als oberster Punkt im Waschraum werden die Armaturen und Waschbecken zuerst gereinigt. Hier ist es sinnvoll, leichte Verschmutzungen vor schweren zu beseitigen. Häufig genügen ein Tuch oder ein kratzfreier Schwamm und ein einfacher Allzweckreiniger. Sollten sich hartnäckige Kalkablagerungen gebildet haben, müssen saure Reiniger eingesetzt werden. Dann ist es wichtig, hinterher mit klarem Wasser alles abzuspülen, damit das Putzmittel das Material nicht angreifen kann. Wenn nötig, fallen unter diesen Punkt auch die Bade- oder Duschwannen.
Wandfliesen säubern
Häufig sammeln sich gerade hinter den Armaturen der Waschbecken Verschmutzungen an den Wänden. Spritzwasser mit Haut- und Handreinigern vom Händewaschen trägt Erreger an die Fliesen, ähnlich verhält es sich unter Umständen hinter den WCs durch das Spülen. Eine vollflächige Säuberung sollte daher auf jeden Fall Teil des Reinigungsplans für Ihre Sanitäranlagen sein. Hier genügen ebenfalls ein Allzweckreiniger und ein Fliesenwischer. Für kleine Bereiche tun es spezielle Reinigungstücher. Wichtig ist, darauf zu achten, die Fugen gründlich zu säubern. Weil die gefliesten Wände zwischen Waschbecken- und WC-Höhe verlaufen, kommen sie im zweiten Schritt an die Reihe.
WCs und Urinale reinigen

Die WC-Reinigung ist eine mehrteilige Angelegenheit. Sie bildet vor dem Boden den letzten Schritt. Als erstes säubern Sie am besten den Innenraum der Toilette. Hierfür eignen sich die WC-Bürste und ein spezieller WC-Reiniger. Im Anschluss folgen die Außenseiten, die WC-Brille und gegebenenfalls der Toilettendeckel. Es bietet sich an, die Toiletten nach der Reinigung zu desinfizieren, für eine noch bessere Waschraumhygiene. Trennwände und den umliegenden Bereich wischen Sie anschließend noch einmal mit einem Lappen ab.
Bodenfliesen reinigen
Den Abschluss im Reinigungsplan für Sanitäranlagen bildet die Bodenreinigung. Im ersten Schritt entfernen Sie losen Schmutz mit einem Besen. Danach kommen ein passendes Reinigungsmittel und der Wischmopp zum Einsatz. Dabei ist es am sinnvollsten, sich von der gegenüberliegenden Wand bis zur Tür vorzuarbeiten. So wird vermieden, auf den frisch gewischten Boden zu treten.
Die goldenen Regeln für einen Reinigungsplan für Sanitäranlagen
Wie in allen Bereichen des Lebens gilt auch beim Säubern von Sanitärräumen: Sich an essenzielle Regeln zu halten, macht vieles einfacher. Damit ist im Grunde bereits sichergestellt, dass der Reinigungsplan für die Sanitäranlagen gelingt. Egal, wer ihn am Ende ausführt:
- Feste Reihenfolge einhalten: Gerade, wenn sich Personal um die Reinigung kümmert, ist es wichtig, einen Reinigungsplan für die Sanitäranlagen aufzustellen. So kann sich auch neues Personal schnell zurechtfinden.
- Für Regelmäßigkeit sorgen: Wie häufig die Reinigung erfolgen sollte, hängt von der Frequenz der Nutzung ab. Für öffentliche Gebäude, Büros, Restaurants und dergleichen sollten Sie in Ihren Reinigungsplänen für Sanitäranlagen kurze Intervalle wählen. In den meisten Betrieben reicht einmal pro Tag aus.
- Reinigung dokumentieren: Eine Checkliste, in der die Reinigungskräfte jeden Schritt abhaken und am Ende unterschreiben, erleichtert die Überprüfung.
- Kreuzkontamination vermeiden: Um keine Erreger vom WC auf das Waschbecken zu übertragen und umgekehrt, ist es sinnvoll, einzelnen Bereichen bestimmte Lappen zuzuweisen. Zudem sollte nach jedem Schritt der verwendete Lappen getauscht werden. Ein Farbsystem hilft hier, den Überblick zu behalten.
- Putzmittel nach Oberflächen wählen: In Waschräumen kommen viele Materialien zum Einsatz, die unterschiedlich auf bestimmte Reiniger reagieren. Für das beste Ergebnis ohne Beschädigungen ist es essenziell, die Reinigungsmittel auf die konkrete Oberfläche abzustimmen. Mit den Produkten von Blanc Hygienic sind Sie für alle Fälle gewappnet und das dank ihrer Ergiebigkeit für lange Zeit.
- Türklinken nicht vergessen: Unzählige Menschen fassen sie jeden Tag an, daher sind sie eine wahre Brutstätte für Keime. Die Reinigung ist Pflicht!
- Hygienespender mit Füllmittel aufstocken: Volle Seifenspender und ausreichend Handtücher stellen die Besucher und Kunden zufrieden. Auch Toilettenpapier sollte immer genug vorhanden sein.
- Arbeitsmittel sauber halten: Nach der Reinigung der Sanitärräume folgt die der Putzmittel. Dazu gehören das gründliche Ausspülen und anschließende Trocknen. So verringert sich die Keimanzahl merklich, denn die Erreger bevorzugen Feuchtigkeit.


