
Wieso branchenspezifische Hygienekonzepte wichtig sind
Infektionen verbreiten sich unter Umständen wie ein Lauffeuer – das hat die Corona-Pandemie gezeigt. Noch dazu können sie für manche Personen besonders gefährlich sein, wenn die Gesundheit vorbelastet ist. Fallen viele Mitarbeiter aus, leidet zudem die Wirtschaft, was im Extremfall in einem Zusammenbruch endet. Um also Menschen vor einer Ansteckung zu schützen und die Gesellschaft vor einer Krise zu bewahren, ist eine Infektionsprävention unumgänglich. Damit diese erfolgreich ist, sind umfassende und auf den individuellen Bedarf zugeschnittene Lösungen notwendig. Um alle Eventualitäten abzudecken, sind branchenspezifische Hygienekonzepte der beste Ansatz.
Welche Branchen spezifische Hygienekonzepte benötigen
Hygiene ist ein Grundbedürfnis der Menschen. Waschräume gehören daher zur Grundausstattung von Betrieben und Einrichtungen. Doch bei manchen Unternehmen geht der alltägliche Bedarf über die Nutzung der Toilette hinaus. Hierbei betrifft er dann die Gesundheit, sei es durch den Kontakt mit Erregern direkt oder mit Chemikalien. Neben diesem Grundbedarf gibt es aber auch noch Ausnahmesituationen. Seit der Corona-Pandemie ist klar, dass zeitweise ein Minimum an Hygienemaßnahmen überall notwendig ist: im Verwaltungsbüro ohne Kundenverkehr genauso wie im Einkaufszentrum. Wenn Menschen miteinander in Kontakt kommen, sollten Lösungen zur Infektionsprävention zur Verfügung stehen. Ausgeprägter ist der Bedarf danach in sensiblen Bereichen. Branchenspezifische Hygienekonzepte helfen, gezielt auf die individuellen Bedürfnisse einzugehen und so die idealen Maßnahmen zu ergreifen für:
- die Lebensmittelbranche
- das Gesundheitswesen
- die Industrie
- den öffentlichen Bereich
Branchenspezifisches Hygienekonzept in der Lebensmittelbranche

Betroffen sind hiervon vor allem der Handel und die Gastronomie, aber auch herstellende Betriebe. Hier ist es beispielsweise wesentlich, darauf zu achten, dass sich Mitarbeiter regelmäßig die Hände waschen und desinfizieren können. Auf diese Weise vermeiden Sie, dass sie Erreger auf die Lebensmittel übertragen. Entsprechende Spender an den Arbeitstheken und Waschbecken gehören daher zum Grundbestandteil des branchenspezifischen Hygienekonzepts. Das gilt insbesondere dann, wenn mit rohen, frischen Lebensmitteln gearbeitet wird: also mit Fleisch oder Fisch, aber auch bei Obst, Gemüse und Käse. Kommt eine erhöhte Infektionsgefahr hinzu, wie bei einer Pandemie, sind außerdem Desinfektionsspender für Kunden an den Eingängen bedeutsam. Um für deren Hygiene zu sorgen, beachten Sie zudem, die Waschräume mit passenden Seifen- und Handtuchspendern auszustatten und Abfalleimer bereitzustellen.
Branchenspezifisches Hygienekonzept im Gesundheitswesen

In keiner Branche ist der Kontakt zu Erregern so stark ausgeprägt wie im Gesundheitswesen: sei es in Krankenhäusern, Laboren oder selbst in Apotheken. Entweder sind die betroffenen Menschen vor Ort oder Mitarbeiter hantieren mit den Viren, Bakterien und dergleichen. In diesen Bereichen ist es essenziell, nosokomiale Infektionen zu verhindern – also den Erwerb einer Infektion bei einer medizinischen Maßnahme. Das Personal interagiert täglich mit mehreren Patienten, die unterschiedliche Krankheiten haben können. Die Gefahr des Übertragens von einem auf den anderen ist dabei hoch, weil die Immunsysteme sowieso geschwächt sind. Hier ist es insbesondere wichtig, die Händehygiene hochzuhalten. Das erreichen Sie am besten, wenn Sie im Rahmen eines branchenspezifischen Hygienekonzepts flächendeckend Lösungen aufstellen:
- Desinfektionsspender in den Eingangsbereichen.
- berührungslose Hygienespender und Abfalleimer in Signalfarben an den Points-of-care – also direkt bei den Patienten. Auf diese Weise stehen Sie Ihren Mitarbeitern jederzeit zur Verfügung.
- Mitarbeiter tragen bei Patientenkontakt Handschuhe und einen Mundschutz. Beide sollten nach einmaligem Gebrauch sofort entsorgt werden.
Branchenspezifisches Hygienekonzept in der Industrie

Die Branche ist eine der letzten, an die die Menschen denken, wenn es um Hygiene geht. Natürlich ist es auch hier notwendig, die Waschräume der Mitarbeiter ausreichend auszustatten. Aber da hört es nicht auf: Der tägliche Kontakt zu Schmutz, Fett, Chemikalien und gegebenenfalls scharfkantigen Gegenständen reizt die Hände. Ohne regelmäßige Pflege und Reinigung wird die Haut rissig und Verletzungen treten auf. Das ermöglicht Keimen und anderen Erregern, in den Körper einzudringen. Krankheit oder sogar Arbeitsausfälle sind die Folge. Durch ein branchenspezifisches Hygienekonzept etablieren Sie passende Lösungen im Betrieb: Seifen-, Handtuch- und Pflegemittelspender an gut zu erreichenden Orten. Zusätzlich sind Möglichkeiten zur Desinfektion der Hände in Eingangsbereichen sinnvoll, um Keime gar nicht erst in den Betrieb zu bringen.
Branchenspezifisches Hygienekonzept im öffentlichen Bereich
In kaum einem Raum kommen mehr Personen zusammen als im öffentlichen Bereich. Schulen, Kitas, der Arbeitsplatz, Läden und mehr fallen darunter. Der Kontakt mit Keimen und Erregern ist hier bei jeder Kleinigkeit gegeben: das Berühren von Stuhllehnen und Türklinken, der Besuch des Waschraums, die Nummerneingabe auf dem Kartenlesegerät. All das sind Oberflächen, die täglich tausende Menschen anfassen. Selbst die Begrüßung per Handschlag kann zum Überträger werden, wenn sie mit vielen Personen erfolgt. Aus diesem Grund ist die Infektionsprävention mittels Händehygiene besonders wichtig. Bei einem branchenspezifischen Hygienekonzept stehen deswegen nicht nur Desinfektionsmittel im Fokus, sondern auch Seifen, Handtücher und Abfalleimer. Es geht hier um umfassende Lösungen, um die Hygiene hochzuhalten.
Ausnahmesituationen und branchenspezifische Hygienekonzepte
Eine vernünftige Hygiene ist der beste Infektionsschutz – oder? Für den Alltag ist das richtig, es reicht, die Hände regelmäßig zu waschen, zu pflegen und gegebenenfalls zu desinfizieren. Doch es gibt Zeiten, in denen das nicht genug ist. Ausnahmesituationen wie eine Pandemie gehören zum Beispiel dazu. Für diese Situationen ist es entscheidend, das branchenspezifische Hygienekonzept um zusätzliche Maßnahmen zu erweitern. Diese temporären Regelungen sind in den meisten Fällen nicht Teil eines grundlegenden Hygienekonzepts. Stattdessen gelten sie nur auf Aufforderung nach Anordnung durch die Regierung:
- Abstandsregeln
- vermehrte Gelegenheiten zur Desinfektion an frequentierten Orten,
- das Tragen einer Maske,
- gehäuftes Lüften
- Spuckschutz und mehr
Ist das der Fall, weiten sich die Konzepte entsprechend auf andere Branchen aus. Solange Menschen miteinander in Kontakt kommen, ist es wichtig, dass Hygienemaßnahmen ergriffen werden. Für diese Fälle gibt es dann kurzzeitig branchenspezifische Hygienekonzepte für weitere Bereiche: beispielsweise in Verkehr und Logistik, Verwaltungsbüros, Hotellerie, Dienstleistungen und vielen weiteren. Erkundigen Sie sich in solchen Situationen bei den zuständigen Behörden nach geltenden Richtlinien.
