Alljährlich ist im Herbst sowie Winter in den Medien von einer sogenannten Grippewelle die Rede und in den vollen Wartezimmern der Arztpraxen schniefen und husten die Patienten um die Wette. Im Unterschied zu einer leichten Erkältung oder einem mittelschweren Infekt ist man bei Ausbruch einer Grippe meist für Wochen außer Gefecht gesetzt und zudem besteht die Gefahr, das eine Pandemie oder Epidemie ausbricht. Um sich vor einer Influenza-Infektion oder zumindest vor deren Komplikationen zu schützen, bietet die empfohlene Impfung vor Beginn der kalten Jahreszeit einen 70-90 prozentigen Schutz – in der Regel. Denn bei älteren Menschen senkt die Schutzimpfung das Risiko lediglich um 40-70 Prozent und so manches Jahr taucht ein komplett neuer Subtyp der Grippe auf, gegen den kein wirksamer Impfstoff entwickelt und hergestellt werden konnte, sodass eine pandemische Influenza in Umlauf kommen kann.

Die folgenden Zeilen geben Aufschluss darüber, was genau unter Influenza zu verstehen ist und wie man sich und sein Umfeld auch ohne Schutzimpfung vor der Erkrankung schützen kann.

Die Influenza – eine Grippe, die schwere Folgen haben kann

Eine Influenza ist eine, durch Viren verursachte, Infektionskrankheit, deren Ansteckung vor allem durch direkten menschlichen Kontakt erfolgt – zum Beispiel beim Sprechen oder Niesen oder durch Anhusten. Der Schweregrad und die Dauer einer Erkrankung ist von dem Typus des Grippeerregers, aber auch von dem jeweiligen körperlichen Gesundheitszustand und dessen mögliche Immunantwort abhängig. Entsprechend haben Schwangere, Senioren und chronisch erkrankte Menschen ein wesentlich gesteigertes Erkrankungsrisiko wie auch die Gefahr eines sehr schweren Verlaufs der Grippe. Das Ansteckungsrisiko ist allerdings auch bei MitarbeiterInnen und BewohnerInnen in Pflege- oder Altenheimen sowie Personen, die in medizinischen oder anderen hochpublikumsfrequentierten Einrichtungen tätig sind, erheblich erhöht.

Influenzaviren verursachen in den gemäßigten Zonen weltweit in den jeweiligen kalten Jahreszeiten die Grippewellen, aber auch außerhalb der sogenannten Grippesaison kann es zu lokalisierten Ausbrüchen von Influenzaerkrankungen kommen. So kam es zum Beispiel im April 2009 zu einer Influenzapandemie in Form eines neuartigen Virus namens Influenza A H1N1-Virus in Nordamerika, der sich in relativ kurzer Zeit auch in vielen anderen Erdteilen ausgebreitet hat. Da die Influenzaviren keinen Halt vor anderen Säugern, wie Schweine oder Pferde, und vor Vögeln, insbesondere Wasservögeln, machen, besteht auch in dieser Perspektive ein Ansteckungsrisiko für den Menschen. So können die aviären Viren von Vögeln, wie beispielsweise der Influenza-A-Virus H5N1, bei intensivem Kontakt eine Ansteckung des Menschens verursachen. Im April 2013 wurden zum Beispiel mehrere humane Vogelgrippe-Fälle in China verzeichnet, welche aufgrund des neuen H7N9-Virus entstanden sind.

Im Angesicht dieser vielfältigen Gefahren haben Bund und Länder einen nationalen Pandemieplan entwickelt, in dem die Methoden und Maßnahmen für eine erfolgreiche Eindämmung dargelegt sind. Neben der erläuterten Impfmöglichkeit gehört dabei eine zuverlässige Hygiene zu den effektivsten Vorbeugungsmaßnahmen, die man mit den wenigen Hilfsmitteln aus professionellen Onlineshops problemlos einhalten kann.

Influenza – Risiko der Ansteckung durch Beachtung von Hygieneregeln erheblich senken

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Die einfachste Art der Prävention bei Influenza-Viren stellt die Einhaltung verschiedener Hygieneregeln dar. Damit kann man den Körper am besten schützen, da vermieden wird, dass der Körper mit dem Grippe-Virus in Kontakt kommt – für diese Maßnahmen benötigt man nur wenige Hilfsmittel und vermindert das Risiko um ein Vielfaches. Mit besonderer Sorgfalt sollten diese Regeln, in der kalten Jahreszeit und währenddessen eine Grippewelle grassiert, eingehalten werden, aber auch das restliche Jahr halten wir die Beachtung der Hygienemaßnahmen in abgeschwächter Form für überaus sinnvoll.

Natürlich sollten Sie zukünftig nicht jedes Konzert oder Fest meiden, aber vor allem bei einem geschwächten Immunsystem, ist es ratsam Menschenansammlungen sowie engen Kontakt zu fremden Menschen zu vermeiden – soweit möglich. Unterlassen Sie es unbedingt andere anzuhusten oder anzuniesen. Verwenden Sie möglichst Einmaltaschentücher und entsorgen Sie diese sofort in geschlossenen Müllbehältern. Des Weiteren ist es angebracht nicht in die Hände, sondern in den Ärmel zu niesen – das sogenannte hygienische Niesen. Geschieht es dennoch, waschen Sie sich bitte direkt die Hände und desinfizieren Sie sie gegebenenfalls mit einer antimikrobiellen Hautwaschlotion. Distanzieren Sie sich, soweit es für Sie angebracht erscheint, von der gesellschaftlichen Konvention des Händeschüttelns. Denn durch diesen obligatorischen Händekontakt werden gern sämtliche Viren und Bakterien übertragen. Außerdem sollten Sie es auch vermeiden die Augen, den Mund oder die Nase ständig zu berühren. Waschen Sie sich häufig und gründlich Ihre Hände – vornehmlich nach dem Einkaufen, der Benutzung von Sanitäreinrichtungen, einem Personenkontakt und natürlich vor dem Essen. Letzten Endes sollten Sie Ihre Wohn- und Arbeitsräume mehrmals täglich gründlich lüften, wobei das Stoßlüften am effektivsten ist. So gewappnet wird Ihnen die nächste Grippewelle kaum etwas anhaben können. In diesem Sinne: Bleiben Sie gesund!

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